5/23/2012

Dümler und Breiden

Form 88-15 Relief


Form 236-18


Form 796-21



Form 1056-20 (links) und 1054-22 (rechts)


Art Deco Leuchter, Form unbekannt


Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Bay Keramik

Form 70 20 aus der Töpfermeister-Serie
Entwurf Bodo Mans, frühe 1960er Jahre


Form 403-25, Dekor Kongo
Entwurf Bodo Mans, ca. 1959


Form 70-20


Form 83-20


Form 691-30




Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

3/29/2012

Studiokeramik Signaturen aus der DDR

Anton Piesche
Anton Piesche hatte keine richtige Signatur, seine Keramiken zeichnen sich aber durch einen hohen Wiedererkennungswert aus.



Erhard Goschala



Heiner Hans Körting


Johannes Andreas Urban


Josef Höhler


Otto Kalamba


Siegfried Gramann
Die Signatur liest sich T Strich R für Töpferhof Römhild.


3/28/2012

Ü-Keramik - Uebelacker

Form unbekannt


Form 465-30


Form 1444-18 
mit zwei verschiedenen Glasuren



Steuler

Heiner Balzar Objekt Serie
Objekt 910, Dekor Lava


Objekt 914


Form 194-25, Dekor Zyklon
Entwurf Cari Zalloni


Form 442-20


Form 4198-1


Scheurich

Form 284-15


Form 414-16


Form 484-21


Form 484-27
Hier wird es jetzt etwas verwirrend, da Scheurich einerseits Formnummern beibehalten hat, obwohl die Form verändert wurde oder wie hier die Formnummer geändert hat, obwohl die Form beibehalten wurde. Diese Form findet man auch unter der Formnummer 438-27.


Ruscha

Form 204, Dekor Volcano


Form 767


Form 811-1


Form K-1


Ceramano

Ceralux blau
Form 104


Form 100-83, Dekor Borkum


Wandbild Herbst


Form 01, Dekor Odin


2/09/2012

Ja-We-Keramik, JAWE, JAWE-Edelkeramik

Die beiden Solinger Schulkameraden Kurt Westen (1918-1982) und Herbert Jahn (1918-2001) gründeten kurz nach Ende des WK II eine keramische Werkstatt. Beide hatten aber vorher, der Tradition Solingens als Stahlwarenstadt folgend die Fachschule für Stahlwaren besucht. Westen bildete sich dann als Autodidakt und durch Besuche keramischer Werkstätten als Keramiker weiter. Jahns Ausbildungsschwerpunkt waren Zeichnen und Entwurf.
Die von Herbert Jahn und dem Maler Walter Berg entwickelten Formen und Dekore waren so erfolgreich, daß man sich schnell nach einem größeren Firmenstandort umsehen mußte. Diesen fand man auf Gut Böckerhof und nannte sich kurzer Hand Werkstatt Gut Böckerhof. Vielleicht war dieser Name zu sperrig, denn er wurde schnell durch Ja(hn)-We(sten)-Keramik ersetzt, hieraus wurde dann ein JAWE, das dann noch den Zusatz Edelkeramik erhielt.
In Handarbeit wurden hochwertige Zierkeramiken, später auch Wanddekorationen und Service hergestellt. Typisch sind aufwendige Malereien in Unterglasurfayence-Technik.
Aufgrund der steigenden Nachfrage mußte zu Beginn der 1950er Jahre die Produktion auf Serienfertigung mit standardisierten Dekoren umgestellt werden. Herbert Jahn entschloß sich daher 1954 das Unternehmen zu verlassen und wieder stärker als freischaffender Künstler tätig zu sein.
Mit einer relativ gleichbleibenden Produktionspalette führte Kurt Westen das Unternehmen nun alleine weiter. Mit seinem Tode 1982 wurde die Produktion eingestellt und die JAWE-Edelkeramik erlosch.


Form 14, Dekor Castell




Form 38, Dekor Kranich





Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Otto-Keramik

Der Firmengründer Otto Gerharz (*1927) begann 1942 ein Studium an der Fachschule in Höhr-Grenzhausen mit Schwerpunkt Entwurf und Dekor. Dieses mußte er kriegsbedingt unterbrechen und konnte es erst 1946 wieder aufnehmen, wobei er jetzt seinen Schwerpunkt im chemisch-technischen Bereich setzte. Seinen Abschluß als Keram-Ingenieur machte er 1948 mit einer Arbeit über keramische Glasuren. Anschließend war er als Labortechniker und Berater in der Industrie tätig. 1951 machte ihn Ruscha zum Betriebsleiter, wo er eine Vielzahl von Glasuren entwickelte, die nicht unerheblich zum Unternehmenserfolg beitrugen.
1964 entschloß er sich, seine bisher gesammelten Erfahrungen und Erfolge in einem eigenen Unternehmen umzusetzen und weiterzuführen und gründete die Otto-Keramik in Rheinbach. Die Produktion umfaßte und umfaßt Zierkeramiken wie Vasen, Vasenobjekte, Wandbilder und Blumenübertöpfe mit ungewöhnlichen Glasuren. Als zusätzlicher Kundenservice wurden die Standflächen gleich nach der Herstellung mit Filz versiegelt. Daher sind sie auch nicht gemarkt, sondern wurden nur mit einem Aufkleber "Otto-Keramik" versehen. Anhand des Filzbodens und der Glasuren lassen sie sich aber relativ leicht identifizieren.


Flaschenvase, Form unbekannt


Doppelhenkelvase, Form 429
ca. 1982, gab es in 6 Größen


Vase, Form unbekannt


Henkelvase, Form unbekannt


Vasenobjekt, Form unbekannt


Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.